Harfe spielen lernen


Mit 5 Jahren hörte ich zum ersten Mal eine Harfe und es war Liebe auf den ersten Ton. Eine Faszination, die mich bis heute nicht losgelassen hat. Eine Faszination, die ich weitergeben und teilen möchte.

  • für Kinder ab 5 Jahren und für Erwachsene jeden Alters
  • mit oder ohne musikalische Vorbildung
  • keltische Harfe und Konzertharfe
  • Einzel,Partner oder Gruppenunterricht 
  • Ensembleunterricht
  • privater Unterricht
  • Unterricht an der Kreismusikschule Südwestpfalz 
  • kostenlose Probestunde jederzeit möglich

Für weitere Informationen kontaktieren Sie mich gerne unter Booking & Kontakt.

 

 

Foto: Philippe Grand-Montagne

 

VIELSEITIG & VIELSAITIG


Wohl kaum ein anderes Instrument hat gegen so viele Klischees zu kämpfen wie die Harfe. Und trotzdem, oder vielleicht gerade darum, macht sie der Orgel den Titel als „Königin der Instrumente“ streitig.  Die Harfe - oder besser gesagt: die Harfen. Denn es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Harfentypen. Das „Einstiegsinstrument“ ist meistens eine Hakenharfe. Im klassischen Orchester wird eine Doppelpedalharfe - eine Konzertharfe gespielt. Im Jazz oder auch Rock/Pop und in der modernen Musik musiziert man vorzugsweise auf E-Harfen. In der Haus- und Volksmusik erklingen vor allem Einfachpedalharfen, sogenannte „Tiroler Volksharfen“.  Und das ist nur ein Auszug der am häufigsten gespielten Harfentypen.

 

 

 

Bereits recht kleine Finger schaffen es schon eine Harfensaite zum schwingen und zum klingen zu bringen. Auch ohne Vorbildung, z.B. aus der musikalischen Früherziehung, lässt sich schnell ein erstes Liedchen lernen. Mit etwa 5 Jahren, manchmal auch schon früher, hat man gute Voraussetzungen um mit dem Harfenunterricht zu beginnen. Aber streng genommen gibt es keine besonderen körperlichen Voraussetzungen. Viel wichtiger ist die Liebe zum Instrument an sich. Und natürlich der Spaß am Musizieren.

 

 

 

Die Harfe wird mit beiden Händen bespielt, allerdings nur mit je vier Fingern. Der kleine Finger ist nämlich leider zu kurz. Zur besseren Orientierung gibt es rote C-Saiten und blaue F-Saiten auf der Harfe. Für jede Körpergröße gibt es auch die richtige Harfengröße. Die kleinsten Hakenharfen haben nur ca. 20 Saiten, die gängigsten Schülerinstrumente haben zwischen 31 und 36 Saiten und Konzertharfen haben sogar zwischen 45 und 47 Saiten. Genauso wie bei anderen Instrumenten auch gibt es die Möglichkeit sich im Fachhandel eine Hakenharfe zu leihen. Neben einer Harfe benötigt man zudem noch einen passenden Stimmschlüssel, ein Stimmgerät, einen Notenständer und einen Harfenhocker bzw. eine Klavierbank. Manche Kinder benötigen zusätzlich eine kleine Fußbank, wenn die Füße sonst beim Sitzen auf dem Hocker in der Luft baumeln würden.

 

 

 

Das Besondere an der Harfe ist, dass sie genauso wie z.B. das Klavier ein Harmonieinstrument ist. Deshalb sehen Harfennoten und Klaviernoten auch sehr ähnlich aus. Das bedeutet, die Harfenspieler/-innen können zugleich eine Melodie und eine Begleitung spielen.  Das ist ein bisschen so, als könnte man die Töne eines ganzen Orchesters auf einem einzigen Instrument spielen.

 

 

 

Die größte Herausforderung beim Harfenspiel ist die unabhängige Koordination von rechter und linker Hand. Bei der Konzertharfe kommt sogar noch die Betätigung von insgesamt sieben Fußpedalen hinzu, die unabhängig zu den Händen während des Spiels getreten werden müssen. Nicht nur der wechselnde Blick von den Noten zum Instrument und umgekehrt sondern auch das Notenlesen von mehreren Tönen gleichzeitig ist etwas schwerfälliger als bei anderen Instrumenten. Doch alle diese Herausforderungen lassen sich mit entsprechender Übung und in jedem Alter meistern! Harfe spielen lernen kann man nämlich auch noch als Erwachsener.